Gerd Wiechering

 

Zitate und Quellenangaben

Wenn Gedanken oder Textstellen aus Veröffentlichungen entnommen werden, ist es unabdingbar, die Quellen anzugeben. Diese Angaben dazu stehen häufig am Schluss des Dokuments in einer Liste.

Typen von Quellen

Man unterscheidet mehrere Typen von Quellen. Je nach Typ können sich die notwendigen Angaben unterscheiden.

selbständig erschienene Quelle

Beispiel

Niederhauer, Jörg: Duden. Die schriftliche Arbeit. 3., völlig neu erarbeitete Auflage. Mannheim: Dudenverlag , 2000

Autor (Nachname, Vorname) / 2. Autor: Titel. Untertitel. Auflage. Verlagsort: Verlag, Jahr

unselbständige Quelle (z. B. ein Zeitschriftenartikel)

Beispiel:

Wong, Kate: "Lucys Baby". In: Spektrum der Wissenschaft, Februar 2007, 32 bis 39

Autor (Nachname, Vorname) / 2. Autor: "Titel des Artikels". In: Name der Zeitschrift, Heft Jahr (oder Band), Seiten

Internetquelle

Beispiel

Wiechering, Gerd: "Zitate und Quellenangaben". URL: http:// www.wiechering.de/quelle.html. [Stand 30.05.2014 12:14]

Autor (Nachname, Vorname): "Titel". URL: Angabe der URL [Stand Datum der Abfrage Uhrzeit]

Häufig ist die URL sehr lang und dadurch wird ein Zeilenumbruch notwendig. Hier empfiehlt es sich, den Zeilenumbruch per Hand einzufügen. Dieses muss an einer Stelle erfolgen, die den Leser beim Abtippen der URL nicht in die Irre führt. So bietet sich z. B. ein Zeilenumbruch nach einem "/" an.

Zitate

Unter Zitaten versteht man wörtlich übernommene Textstellen. Für jede ist die Quelle anzugeben.

Diese Quelle kann als Fußnote aufgeführt werden, was jedoch, wenn sie häufiger zitiert wird, sehr unübersichtlich und arbeitsaufwendig wird.

"Das Autor/Jahr-System kann Abhilfe schaffen." (Mustermann 2011a, S. 583) Am Ende des Zitats erscheint in Klammern der Nachname und das Jahr der Veröffentlichung sowie die Ziffer der Seite, auf der das Zitat steht. Wenn es mehrere Veröffentlichungen im Jahr des gleichen Autors gibt, werden sie durch kleine Buchstaben durchnummeriert. Die Literaturangaben am Ende des Manuskripts müssen nur noch durch die Ergänzung des Jahrs und evtl. des kleinen Buchstabens in Klammern hinter dem Nachnamen erweitert werden. Beispiel: Mustermann (2011a), Max: Titel ... (siehe oben).

Bei meinen Ausführungen habe ich mich gestützt auf die unter selbständige Quelle angegebene Veröffentlichung. Sie enthält noch viele weitere, wertvolle Tips und natürlich wesentlich ausführlichere Angaben.

Hier ein mögliches LibreOffice-Dokument für einen Praktikumsbericht. Abgespeckt könnte es als Vorlage gespeichert werden. Wer mit Vorlagen unerfahren ist, muss es bei Benutzung sofort unter einem neuen Namen abspeichern. Praktikumsbericht